So gelingen präzisere KI-Bearbeitungen
Ein guter Prompt beschreibt nicht nur die Änderung. Er sagt der KI auch, was im Original erhalten bleiben muss.
1. Ein klares Ausgangsbild wählen
Nutze möglichst ein scharfes Bild, auf dem das zu bearbeitende Motiv gut zu erkennen ist. Bei Personen sollten Gesicht und Haare sichtbar sein; bei Produkten helfen klare Kanten, lesbare Verpackungen und eine saubere Beleuchtung.
2. Änderung und Schutzbereiche benennen
Eine zuverlässige Struktur lautet: Ändere X, erhalte Y, verändere Z nicht. So bekommt der Editor neben dem Ziel auch klare Grenzen.
Beispiel für ein Porträt: „Ersetze den Hintergrund durch einen Stadtpark am späten Nachmittag. Gesicht, Frisur, Kleidung und Körperhaltung der Person bleiben unverändert.“
Beispiel für ein Produktfoto: „Stelle die Kaffeepackung auf eine helle Küchenarbeitsplatte. Logo, Beschriftung, Farben, Form und Proportionen der Packung bleiben exakt erhalten.“
3. Ergebnis prüfen und gezielt nachbessern
Kontrolliere bei Personen vor allem Gesicht, Hände und Kleidung. Bei Produktbildern sind Logo, Text, Farbe, Spiegelungen und Proportionen entscheidend. Wenn zu viel verändert wurde, formuliere den Prompt enger und nenne die unveränderlichen Details erneut.